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  • 21. Mai 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Weisst du noch

Wie du meine Tränen zu deinen Waffen machtest


Deine immerwährende Freundlichkeit im Aussen

Weisst du noch

Wie du andere sanftmütig getragen hast,

während du uns zu Tätern deiner Seele machtest


Weisst du noch 

Wie du meine Tränen zu deinen Waffen machtest


Welche Wut aus dir herausbrachte

Weisst du noch

Wie nichts uns verschonte,

und wir nie wussten, wem wir begegneten


Weisst du noch 

Wie du meine Tränen zu deinen Waffen machtest


Die treffenden Worte, Pfeile durch mein Herz schossen

Weisst du noch

Wie deine Adern an der Stirn sich mit Blut füllten,

deine blauen Augen mich durchstachen


Weisst du noch 

Wie du meine Tränen zu deinen Waffen machtest


Dein Frust sich durch Beleidigungen äusserte

Weisst du noch

Als kein Verbarmen über deine Lippen floss,

dafür Scham dich laut verliess


Weisst du noch 

Wie du meine Tränen zu deinen Waffen machtest


Und ohne es zu wollen, in dir Freiheit sich ausbreitete,

weil insgeheim war es das, was dich befreite.

  • 26. Apr. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Liebe macht frei,

Obsession haftet an.


Liebe beflügelt,

Obsession setzt einen Rahmen.


Liebe generiert Ruhe und Gelassenheit,

Obsession verursacht Unruhe und Stress.


Liebe kann, Obsession muss.

  • 18. Apr. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Die Notwendigkeit, anders zu sein und doch hineinzupassen.

Eine Tradition über Generationen.

Eine eingeschlichene Krankheit, bis ins Knochenmark.

Versteinert verblasst die Idee, sie ziehen zu lassen.

Ihre Flügel auszubreiten und loszuziehen.

Gehalten wird sie für eine Verräterin, eine Aussenseiterin.

Doch ist sie mehr drin, als viele Insider.

Es kann ihr Gehör erreichen, doch berührt es sie nicht.

Sie spannt ihre Flügel weiter auf, im Wissen, dass sie niemals wird, was andere sind.

Sie ist nicht einsam, sie ist allein.

Niemand muss jemals, doch weiss niemand das jemals ewig sein kann.

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