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  • 31. Okt. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Schattengewächse stehen länger, fallen langsamer


Durch die Jahre, in die Jahre gekommen

Durch die Zeiten, zu Zeugen der Zeit geworden

Durch die Jahreszeiten, zur Farbbekenntnis gezwungen


Drei Blätter am Baum

Fünfzehn am Boden

Vierundzwanzig vom Laubbläser verweht


Sie werden, eines nach dem andern gezählt, gezähmt.


Die Sonne zeigt ihren Glanz

Der Mond lässt sie einheitlich erscheinen

Der Wind trägt sie an unbekannte Orte


Blätter verfallen ihrem Schicksal


Trauernd um vergessene Zeiten

Freuend über vergangene Zeiten

Vertrauend um verborgene Zeiten


Die Rillen werden tiefer, die Ringe vermehrt


Die Jahre machen sich sichtbar

Die Weisheit bemerkbar

Die Entscheidungen zählbar


Mystische Unruhen im kalten Nebel


Verborgene Äste im Tal

Verbrannte Erde auf den Bergen

Tau Frische auf den Gräsern


Ein Gewächs des Schattens wird zum Schatten von Gewächsen.



  • 30. Aug. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Die Gedanken spinnen wild

Inspirationen überkommen meinen Geist, Motivation meinen Körper

Die Stimmen in meinem Kopf werden lauter, angespannter und entspannter

Ideen sammeln sich am runden Tisch, es ist eigentlich ihr Stammtisch

Sie üben Launen aus, Mimiken, Gestiken und belassen ihren Charme

Eine Kleinigkeit bleibt hängen

Es ist heute, wie es schon immer wahr, es aber nicht wahrgenommen wurde

Die Gestaltung fliesst aus dem Individuum, wobei sich die Motivation zur Ausführung im Kollektiv wiederfindet

  • 28. Juli 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Nunca has olido el barro con las ganas de mi nariz.

Nunca has oído los cantos del bosque o del río en las montañas de los Andes.

Nunca has visto las dunas de los desiertos vacíos y desconectados.

Nunca has sentido el mar rodeándote en las orillas de América Latina.

Nunca has probado las hierbas de los mercados abiertos, con lo nativo que contribuye la tierra.

Nunca has querido ser alguien que no has sido hasta ahora.

Nunca te dejaste llevar por lo desconocido y por el miedo.

Nunca llevaste una marca sin saber de dónde viene.

Nunca, pero nunca leíste las palabras escritas en el lenguaje del ruego.Nunca fallaste al caer en las trampas del olvido.

Nunca escuchaste mi voz perdida.


Nunca viviste el mercado de los abastos con el interés de ser sorprendido.

Nunca viniste a conocer el mundo desconocido.

Nunca vas a saber lo que se siente ser yo, en un mundo donde la mitad de mí está muerta.


Lo que está muerto no significa que no está; significa que está en otro plano.

En un plano no descubierto en el plano actual, pero con la posibilidad de descubrirlo en otro plano distinto.

Yo ya sé cuándo la parte muerta se va a mover, dónde sabe vivir, dónde sabe querer completamente y con vida plena.


Que ojalá sea contigo.

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